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Bevor Sie sich einen Westie anschaffen, nehmen Sie sich bitte die Zeit folgendes zu lesen.

Sind alle aus der Familie mit der Anschaffung eines Hundes einverstanden?

Kann ich überhaupt einen Hund halten? ( Mietvertrag)

Bin ich mit der Rasse und deren Ansprüchen vertraut?

Habe ich genug Zeit für einen Hund?

Bin ich bereit mein Leben und Urlaub die nächste ca. 14 Jahre auf den Hund einzustellen?

Kann ich mir den Hund auch finanziell leisten? (Mal eine hohe Tierarztrechnung)

Sind Sie bereit, mehrmals täglich, bei jedem Wetter und zu jeder Tages- oder Nachtzeit mit dem Hund nach draußen zu gehen?

 

Ein Westie-Welpe braucht ca. 3-4 kleine Mahlzeiten am Tag. Jedes Mal nach dem Fressen und schlafen muss der Kleine nach draußen, um dort sein Geschäft zu machen. Der Garten sollte so eingezäunt sein, dass der nirgends abhauen kann. Auch auf giftige Pflanzen in der Wohnung oder Garten sollten Sie achten (entfernen), denn die meisten Welpen kauen auf alles rum was sie finden. Wenn Sie diese Punkte alle bedacht haben und sich immer noch sicher sind, dann machen Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Züchter.

 

 Auswahl eines Züchters

Nehmen sie sich Zeit, um den für Sie besten Züchter zu finden. Da der Westie nach wie vor zu den "Modehunden" zählt, sollten sie sich sehr viel Zeit lassen den für Sie besten Züchter zu finden. Suchen Sie in der Tageszeitung oder Hundemagazine nach Westie-Anbietern. Achten Sie dabei unbedingt auf Anzeigen, die jede Woche wieder in der Zeitung stehen. Es wird sich dabei wahrscheinlich um einen großen Züchter oder Händler handeln. Suchen Sie sich immer mehrere Adressen heraus.

Sie sollten schon am Telefon folgende Fragen stellen:

1.) Wie viele Westies besitzt der Züchter?

2.) Wie viele Welpen sind abzugeben?

3.) Kann man die Mutter sehen?

Im besten Fall auch den Vater, aber das ist selten möglich, da nicht jeder Züchter einen eigenen Deckrüden besitzt oder den Rüden für jeden Wurf verwendet.

4.) Sind die Welpen regelmäßig entwurmt, geimpft und gechipt?

5.) Wie alt sind die Welpen jetzt und mit welchem Alter werden sie abgegeben? Kein guter Züchter gibt seine Westie-Welpen unter 9 bis 10 Wochen ab!!!

6.) Haben die Hunde eine Ahnentafel?

7.) Was kostet ein Welpe?

8.) Wird ein schriftlicher Kaufvertrag aufgesetzt?

Schreiben Sie sich am Besten alles auf und vergleichen Sie anschließend.

Ein guter Züchter wird Ihre Fragen freundlich beantworten und Ihnen anbieten, einmal vorbeizukommen und sich die Hunde anzusehen, auch wenn er zur Zeit keine Welpen hat. Der Züchter wird auch nie Welpen ohne Papiere und Impfpass verkaufen. Der höhere Preis sollte Sie nie von einem Besuch abhalten, denn meist lassen Sie bei einem "Schnäppchen" anschließend sehr viel Geld beim Tierarzt.

Der Besuch beim Züchter

Schauen Sie sich bei Ihrem Besuch beim Züchter das Umfeld an. Lassen Sie sich alle Hunde und zeigen wo die Welpen untergebracht sind. Beobachten Sie wie die Hunde auf den Züchter reagieren. Ein ängstliches oder scheues Verhalten lässt vermuten, das die Hunde sehr wenig Kontakt zu Menschen haben. Die Hunde sollten auch zu Ihnen freundlich und in keinem Fall aggressiv sein. Schauen Sie sich genau um. Ist es dort sauber? Sehen die Hunde gepflegt aus? Oder sind sie verfilzt und dreckig? Wo werden die Hunde gehalten? Sollte dort Hundekot herumliegen oder die Westies im Stall gehalten werden, dann gehen Sie wieder.

Warum ein Hund mit Papieren kaufen?

Um für seine Welpen Papiere zu bekommen muss der Züchter Mitglied im einem Rassehundeverein sein und sich an die im Verein aufgestellte, strenge Zuchtordnung halten. Lassen Sie sich vor dem Kauf den Impfpass zeigen. Auch die Papiere sollten Sie sich zeigen lassen, denn daran können Sie erkennen, ob nur fremde Tiere miteinander verpaart worden sind.

Nehmen Sie sich Zeit für die Suche nach Ihrem Welpen!!!

Besuchen Sie mehrere Züchter, aber nicht am gleichen Tag und vergleichen Sie dann!!!

Kaufen Sie nie aus Mitleid, denn dann haben Sie zwar einem Hund etwas gutes getan, aber Platz für neue geschaffen.

 

 Dubiose Quellen

Der sichere Weg zum "Traumhund"?

Nur ein Bruchteil aller Rassehundwelpen stammt von seriösen Züchtern. Doch beim Billigkauf sind Hundeprobleme vorprogrammiert. Vor allem ahnungslose Ersthundekäufer tappen in die Falle. Endstation: Tierheim, so Helga Fleig.

Immer wieder erreichen mich, und nicht nur mich, Hilferufe von Ersthundekäufern aller Altersklassen, die sich durch die neue Lebensaufgabe völlig überfordert fühlen. Obwohl inzwischen seit Jahrzehnten das inter­nationale Fachwissen für jeden Hundefreund verfügbar ist, wird es noch immer nicht sinnvoll genutzt. Warum können auch heute die schwarzen Schafe unter Züchtern und Ausbildern noch immer Geld mit Vermehrung, unsach­gemäßer Aufzucht und Erziehung des Hundenachwuchses verdie­nen? Wer trägt die Hauptschuld an den Problemen, die heute trotz des Allgemeinwissens über den "besten Freund des Menschen" leider weit verbreitet sind? Abhilfe ist nur möglich, wenn durch die Verhaltensforschung bestätigte kynologische Kenntnisse im allgemeinen und rassetypische Ver­haltensmuster im besonderen beachtet werden.

Vor dem Kauf informieren

Wer keine Ahnung von diesen Fakten hat, holt sich mit dem kleinen Fellbündel voller kindlichem Charme, dem der Mensch so leicht erliegt, ganz sicher die Probleme ins Haus! Gründliche Information vor dem Kauf bewahrt vor dem bösen Erwachen! Solange es in Deutschland noch immer keine Möglichkeit gibt, vor der Erlaubnis zum Züchten und zur Ausbildung einen Nachweis über Fachwissen sowie eine Kontrolle der Zucht- und Ausbildungsstätten zu verlangen, wird sich an den oft unhaltbaren Verhältnissen nichts ändern! Also bleibt dem Käufer nur die eigene Information. Da Fallbeispiele viel schneller begriffen und umgesetzt werden können, hier der Tatsachenbericht, der Auslöser für diesen Artikel war:

 

Westie aus Massenzucht

Telefonischer Hilferuf einer Welpenkäuferin ohne Vorkenntnisse. Ihr Westie-Welpe, neun Wochen alt, stürze sich auf alles. Er zerreiße Kleidung, versuche, bei jeder Berührung zu beißen und knabbere an Möbeln und allen Dingen, die Ihm in den Weg kämen. Außerdem sei er ständig" undicht". Sie sei völlig fertig mit den Nerven und wisse sich nicht mehr zu helfen: "Was habe ich nur falsch gemacht, und was mache ich falsch?" Der "Züchter" im Besitz von zig Hunden habe sie angewiesen, den "Kleinen" jede Stunde raus zu bringen. Außerdem dürfe er ab   16.30 Uhr kein Wasser mehr zu trinken bekommen, damit er über Nacht länger "trocken" bleibe! Jeder, der nur das geringste vom Umgang mit Welpen versteht, wird ebenso wütend sein wie ich. Daß hier eines der so genannten "schwarzen Schafe" das völlige Unwissen der Käuferin ausgenutzt hat, um eines seiner "Vermehrungsprodukte" los zu werden, ist offensichtlich!

Es war aber zuerst wichtig, die wirklich verzweifelte Frau zu beruhigen. Für die Ablehnung meines Vorschlages, als erstes den "Kleinen" dem Verkäufer wieder zurückzubringen, da dieser gegen alle Grundsätze eines echten Züchters verstoßen hatte, mußte ich Verständnis haben. Wie immer in diesen Fällen, wußte der Kerl genau, daß aus Mitleid mit dem frühgeschädigten Welpen einem. Tierfreund diese an sich wichtigste Handlungsweise versagt ist..

Produziert statt gezüchtet

Darauf bauen, nach den Erfahrungen in meiner Jahrzehnte langen Beratungstätigkeit, diese Vermehrer. Für sie ist der Hund eine Ware, die man produziert, um Geld zu verdienen.

Der verantwortungsbewußte Züchter kann, nach Abzug aller notwendigen Kosten der Zucht, nur den Dank der glücklichen Welpenkäufer als echten Gewinn sehen! Die Freude des Beobachtens der Entwicklung der Kleinen, die enge Verbindung mit der Mutterhündin, ihr Vertrauen. in ihre Menschenfamilie, der sie dadurch ganz selbstverständlich wichtige Handlungen überläßt, sind die Grundvoraussetzungen für gut sozialisierte und in jeder Beziehung gesunde Welpen. "'Die liebevolle Weiterentwicklung in der für das weitere Leben verantwortlichen neuen Familie läßt dort dann keine Überforderungen aufkommen.

Zucht heißt Verantwortung

Wann endlich begreifen die Menschen, daß die Erziehung und gründliche Sozialisierung von Hundewelpen die gleichen Anforderungen stellt wie eine gute Kindererziehung? Beides verlangt Liebe; Konsequenz und Beobachtungsvermögen. Nur dann bleiben größere Probleme in der Pubertät der Zwei- und Vierbeiner aus. Bei uns Menschen dauert diese Lebensphase Jahre, beim Hund nur Monate.

Doch für beide gilt das alte Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt,. lernt Hans nimmer mehr"!

Der unvergessene Verhaltens­forscher Eberhard Trumler erklärte das für den technisierten Menschen von heute so: "Welpen sind wie kleine, unprogrammierte Computer, was man nicht eingibt,  kann nicht herauskommen!"

Hunde, und nicht nur diese, lernen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, bereits ab der vierten Lebenswoche (ja, manches bereits schon vorgeburtlich, wie man heute weiß!). Der dauerhafte Erfolg: Sie sind bis ins hohe Alter lernfähig! Es lohnt sich also in jedem Fall, einen Züchter zusu­chen, der fähig und bereit ist, diese Erkenntnis bei seinen Welpen in die Tat umzusetzen.

Vermehrer, wie dieser Verkäufer von Westies, sind nicht nur nach meiner Meinung ein Fall für die Veterinärämter! Mit einer solchen Meldung bewahrt man möglicherweise weitere Hunde und ihre Besitzer vor einem ähnlichen Schicksal

Hündin als Gebärmaschine

Der Ersthundekäufer sollte wissen, daß diese Vermehrer, meist Besitzer einer zu großen Anzahl (hier 25) erwachsener Hunde sind, ihre Zuchthündinnen lediglich als Gebärmaschinen betrachten, die oft bei jeder Hitze belegt werden! Unsere Tierheime können ein Lied davon singen! Die Käufer solcher Welpen schaden nicht nur sich und ihrer Familie, sondern unterstützen damit diese Tierquälerei. Dies oft nur, um beim Kauf Geld zu sparen.

Denken Sie immer daran: Liebevoll aufgezogene Welpen, denen nicht nur die Zeit der Prägung, sondern auch Erziehung und gute Umwelt geschenkt wurden, können nicht billig sein Verantwortungsvolle Zucht und Aufzucht, die diesen Namen verdient, bedeutet Arbeitseinsatz, der über mehr als die Welpenzeit Kosten verursacht. Unwissende Erstkäufer mußten zu allen Zeiten, erfahren, daß der billig gekaufte Hund in keiner Weise seinen Preiswert war!

 Kurz vorgestellt

Helga Feig

Ist Mitherausgeberin und Übersetzerin zahlreicher kynologischer Fachbücher. Ihr besonderes Engagement gilt der Ausbildung von Behindertenbegleit- Hör und Blindenführhunden in der Kynos Stiftung "Hunde helfen Menschen".

Quelle Der Hund 10/2006

Züchter

Ein Züchter ist jemand, dem dürstet es nach Wissen und doch weiß er, das er nie alles wissen wird. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Verstand, Herz und Verpflichtung.

Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen eine Ausstellung und das Erlebnis seines Rudels.

Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten um hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen zu wachen.

Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, eine ach so tolle und wichtige Ausstellung usw..., weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen- denn er ist die Verwirklichung seiner Träume.

Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Hunden, die mehr als ;Schön sein;; können, schlummern.

Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stubsen einer kleinen nassen Welpennase.

Des Züchters Rücken und Knie schmerzen  gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, sein Hunde und dessen Nachwuchs auf der Ausstellung zu führen, oder in Agility, Obendiece zu trainieren.

Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Mitmenschen, die meinen über seine Hunde und Ihn Lügen verbreiten zu müssen, und doch ist er breit und stark genug Tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.

Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen, und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde, manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpen.

Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in der Wahrnehmung der eigenen Fehler. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies.

Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine geliebten Hunde und Welpen schneller wiedergeben als ein Computer. Er steckt so voller Wissen, dass er jederzeit auch anderen großzügig zur Verfügung stellt.

Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung- und es sitzt am rechten Fleck.

Oh ja- es gibt solche Züchter, und es gibt auch Züchter........doch das ist ein anderes Thema!!

Autor unbekannt

 


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